Anhänger ist nicht gleich Anhänger. Das wird klar, wenn spezielle Verwendungszwecke individuelle Anhänger-Lösungen erfordern. Die Herausforderung des österreichischen Bundesheers war es, Anhänger für die Pionierzillen zu beschaffen, die von unterschiedlichen Fahrzeugen gezogen werden sollen und auch härtesten Anforderungen in Gelände und Wasser standhalten.

 

Die Herausforderung

  • Produktion von 12 Sonderanfertigungen für die Pionierzille
  • Komplettlackierung in BH-Grün
  • Wechselbare Zugeinrichtung für Kugelkupplung oder Zugmaul.
  • Komplette Anpassung an die zu transportierenden Boote

 

Einsatzbereiche der Zillen

Das Bundesheer verfügt über eine Flotte aus Arbeits- und Transportbooten, Sturm- und Flachwasserbooten sowie kleineren Zillen für den militärischen Arbeitseinsatz über Wasser. Katastrophenschutz, Behelfsbrückenbau, Holzarbeiten und Material- und Mannschaftstransport sind nur ein kleiner Auszug aus den zahlreichen möglichen Einsatzbereichen der Pioniere.

Zillen werden beispielsweise bei auch Hochwassereinsätzen benötigt, ein rascher Transport zum Einsatzort ist daher entscheidend. Auch werden unterschiedliche Zugahrzeuge verwendet. Die Anhänger müssen mit PKW und auch LKW kompatibel sein. Eine rasche Umrüstbarkeit von Kugelkupplung auf Zugmaul ist somit notwendig. Ebenso spielen Langlebigkeit und Stabilität eine große Rolle, da die Boote oft durch unwegsames Gelände transportiert werden müssen und direkt vor Ort geslippt werden.

 

Die Entwicklung der Anhänger für die Pionierzille

Die Entwicklung der Fahrzeuge erfolgte nach den Einsatzvorgaben des österreichischen Bundesheers. Hier konnte Pongratz seine langjährige Erfahrung im Sonderfahrzeugbau unter Beweis stellen. Angefangen bei der Konstruktion von Rahmen und Fahrwerk über einstellbare Bootsauflagen und Windenständen bis hin zu robusten Stauboxen wurde jedes Detail an die transportierten Boote angepasst. Und natürlich nicht zu vergessen: Alles in der passenden Farbe lackiert.

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